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Wer kennt das nicht? Man war lange nicht Online und hat gerade mal etwa 15 Minuten Zeit in der Bahn die Neuigkeiten in diversen Social-Network Plattformen checken. Die Facebook Timeline zeigt mehr als 100 neue Beiträge, doch schon bei den ersten 20 Beiträgen ist die Zeit vergangen und das Handy verschwindet in die Hosentasche, denn der Zug hält an der letzen Station an. Beim nächsten Besuch auf Facebook sind dann wieder neue Beiträge zu sehen und die Bilder vom Urlaub der besten Freundin und der Interesannte Link vom Arbeitskollegen von gestern bekommt man nicht zu sehen, diese sind ja schon Älter und sind weit unter den Beiträgen die man ja schon zuvor im Zug gelesen hat.
Hier würde ich mir eine andere Bedienung nur wünschen, ganz so wie man es von E-Mail Programmen kennt könnten die Artikel einen Status “gelesen” und “ungelesen” erhalten. Somit verpasst mein keinen Beitrag mehr und denkt mehr darüber nach von wem man eigentlich Inhalte sehen will. Versuche in dieser Richtung gab es schon, doch wurden diese nie forciert. Schade eigentlich…
Wenn dem Nutzer dann die Möglichkeit gibt Inhalte zu verbergen oder zu aus der Timeline zu löschen, könnte man dadurch auch besser das Nutzerverhalten und Interessen ermitteln.

Da Facebook keinerlei Beschränkungen für den Umfang von Inhalten bietet und diese mit geringer Relevanz dargestellt werden konnte ich auch eine Interesannte Entwicklung in meinem Bekanntenkreis festellen. Das Netzwerk wird zunehmend für das Organisieren von Veranstaltungen und zusammenführen von Personengruppen genutzt. Die wenigsten lesen Posts und viele spielen diverse Browsergames, rein weil man sich hier nicht extra registrieren muss. Twitter hingegen wird zum echtzeit Meinungsausstausch über akutelle Themen genutzt. Besonders Firmen haben das für sich entdeckt um Produktankündigungen oder Marketing-Veranstaltungen sofort Feedback zu erhalten und mehr Nutzer dafür anzulocken. Beispielsweise zeigte auf der Gamescom 2015 eine große Leinwand auf der Blizzard-Bühne Tweets mit dem Hashtag “#blizzardgc2015” live während der Veranstaltungen an.

Die geringe Relevanz Bzw. die hohe Anzahl an Inhalten zeigt sich anhand von verschiedenen Eckdaten[1]. Facebook hat 665 Millionen aktive Nutzer, die jeden Tag 4,75 Milliarden Inhalte Teilen und dafür 4.5 Milliarden “Gefällt mir” – Angaben vergeben. Das bedeutet im Durchschnitt erhält jeder Beitrag etwas weniger als einen Daumen nach oben und jeder Nutzer postet etwa 7 Beiträge jeden Tag. Doch est ist üblich das gute Beiträge meist “Gefällt mir” – Angaben im zweistelligen Berreich erhalten. Es ist hier also gut Vorstellbar das viele Inhalte kein Nutzer, außer der Ersteller, je zu sehen bekommt. Oder noch schlimmer: viele gepostete Beiträge interessieren einfach niemanden. Dazu gibt es aber leider keine Statistik…

 

Quellen

allfacebook.de

 

Zuletzt aktualisiert am 10.08.2015